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Weltkirchenrat und Israel

Mit nicht unerheblicher zeitlicher Verzögerung liest und kommentiert man sich langsam in die zahlreichen "christlichen" Friedensideologien ein, die sich offensichtlich besonders gerne am Nahostkonflikt ausprobieren und dort dadurch "fundamentalistischen Glauben" demonstrieren, dass sie sich von den Tatsachen, die ständig ihre Ideologie widerlegen, nicht irritieren lassen.

So stoße ich auf einen nicht mehr neuen, aber immer noch "aktuellen" Text, der fast nichts zum Nahostdiskurs beiträgt, aber fast alles darüber preisgibt, wes Geistes Kinder die Vertreter des Weltkirchenrates (ÖRK) sind.

Schon in seiner Aufbauphase, also vor 1948 gibt sich der ÖRK damit beschäftigt,

"europäischen Juden zu helfen, aus den von Nazis besetzten Gebieten in Europa zu fliehen und an sichere Orte zu gelangen."

Wie beruhigend zu wissen, dass es schon damals "besetzte Gebiete" gab. Damals waren sie nicht von den Deutschen, sondern lt. Angabe des ÖRK von "Nazis" besetzt und gehörten eigentlich zu Europa, während die Nazis vermutlich aus einer ganz anderen Welt kamen.

Damals waren es die Juden, denen man quasi Fluchthilfe leistete, um "an sichere Orte zu gelangen", wo auch immer diese gelegen haben mögen.

Später war man dann so nett, sich um diejenigen zu kümmern, "die durch die Teilung Palästinas vertrieben worden waren", den "palästinensischen Flüchtlingen". Für die 800.000 Juden, die zur gleichen Zeit aus arabischen Ländern vertrieben wurden, brauchte man sich scheinbar nicht mehr zu kümmern. Wahrscheinlich meint der ÖRK hier schon bis 1945 genug Fluchthilfe geleistet zu haben.

Weiter erklären die "Schwestern und Brüder"

"Mit dem Abbruch des Osloer-Friedensprozesses, dem provozierenden Besuch Ariel Scharons auf dem Tempelberg in Jerusalem und der daraus resultierenden zweiten Intifada hat der ÖRK seine Bemühungen um internationale Fürsprache im Namen seiner Mitgliedskirchen und der Christen in Jerusalem und im Heiligen Land intensiviert. Letztere sehen sich mehr und mehr zur Emigration gezwungen, weil Israel ihren Grund und Boden besetzt und Palästinenser diskriminiert."

und beweisen damit einmal mehr, dass sie nicht nur wackere Kämpfer gegen die Nazis waren, sondern sich auch gründlich mit palästinensischer Propaganda beschäftigt haben, allerdings derart, dass sie diese unverändert in ihre eigene verschrobene Weltsicht adaptierten.

Doch je länger der Text um so klarer tritt die ganze Einseitigkeit der selbsternannte Weltkirche zutage:

"Im Februar 2001 rief der ÖRK-Zentralausschuss den Generalsekretär und den Mitarbeiterstab des Rates auf: die Bemühungen um einen Frieden im Nahen Osten auf dem Verhandlungsweg und auf der Grundlage des Völkerrechts weiter zu unterstützen und dabei dem künftigen Status von Jerusalem, dem Rückkehrrecht der palästinensischen Flüchtlinge, der wachsenden Zahl israelischer Siedlungen und den Maßnahmen zur Durchsetzung aller einschlägigen UN-Resolutionen, einschließlich derjenigen, in denen der Rückzug der Israelis aus allen besetzten Gebieten gefordert wird, besondere Beachtung zu schenken"

Natürlich weiß jeder, der denken kann, dass das "Rückkehrrecht" einzufordern, praktisch die Auflösung des Staates Israel bedeuten würde, aber wen kümmert das, wenn man nur -um sich nicht verdüchtig zu machen- die "Legetimität des Staates Israel" anerkennt.

Auch ansonsten liest sich zitierter Aufruf sehr tendenziös.

Die Quintessenz mag darum auch nicht verwundern:

"Wie von der Delegation und der Konsultation empfohlen und in enger Absprache mit den Mitgliedskirchen in Jerusalem konzentriert der ÖRK seither seine koordinierten Aktionen und anwaltschaftliche Arbeit auf die Ökumenische Ökumenische Kampagne zur Beendigung der rechtswidrigen Besetzung Palästinas: Für einen gerechten Frieden im Nahen Osten und auf das Ökumenische Begleitprogramm in Palästina und Israel."

Vergeblich sucht man in diesen herzergreifenden Friedensergüssen das Wort Terror, Terrorismus oder Vernichtung (Israels), die ja bekanntlich immer noch von vielen vorangetrieben wird.

Diese Aspekte spielen auch in der Friedensideologie des ÖRK keine Rolle.

21.6.07 17:21


"Tony Blair, ein Freund Israels

 von Jörn Schumacher

Der scheidende britische Premierminister Tony Blair könnte neuer Gesandter des Nahost-Quartetts werden. Laut amerikanischen Medienberichten überlegen USA, EU, UN und Russland, ihm diesen Posten anzubieten."

Quelle und ganzer Text

     
21.6.07 15:47


22.2.07 21:27


 

"Donnerstag, 8. Februar 2007

Hamas und Fatah
Eine fragwürdige Einigung


Von Ulrich W. Sahm
 
In Mekka ist schon die Rede von einem "Neuanfang". Nun haben sich die verfeindeten Palästinenserfraktionen Fatah und Hamas auf eine "Einheitsregierung" geeinigt. Herausgekommen ist, worüber schon vor Monaten und vor mindestens 90 Toten sowie hunderten Verletzten innerpalästinensischer Kämpfe diskutiert wurde: eine gemeinsame Regierung, in der so genannte unabhängige Experten entscheidende Ressorts besetzen sollen. "
Quelle und ganzer Text

9.2.07 11:41


17.1.07 22:56


12.1.07 12:51


Krankenwagen für den Terror

Einmal mehr werden Krankenwagen für den Terror benutzt:

Hier ein Video:

http://www.youtube.com/watch?v=sRmYYSp0-B8

8.11.06 09:26


Für ein freies Palästina, stoppt die Mauer

Ich bekenne mich hier unumwunden zur "Befreiung Palästinas" und fordere: "Stoppt die Mauer".

In den nicht von israelisch kontrollierten Gebieten der Westbank herrschen Zustände, wie man sie sich nicht recht vorstellen mag. Es wäre eine echte Befreiung für die Bevölkerung, wenn Verhaltensweisen eingeführt würden, wie sie überall im feindlich gehaltenen Israel an der Tagesordnung sind. Wann werden die religiösen "Fanatisten" endlich die Mauer in ihrem Kopf zertrümmert bekommen, die sie davon abhält, die Wahrheit zu erkennen, nämlich dass das Problem nicht Israel heißt, sondern in der eigenen Unfähigkeit besteht, Verantwortung zu übernehmen und aus den eigen kreierten kriminellen Bahnen auszubrechen, die nicht nur für Opfer in Israel sondern auch immer wieder unter der eigenen "Bevölkerung" sorgen.

Im folgenden ein "haarstreubiger" link:

http://www.israelnetz.de/show.sxp/12622.html?sxpident=9716757638---IF34437044707259b---5943541-C5686049p

Fazit: Ein Wort an alle USA-Kritiker, die beantstandet haben, wie "dumm" es doch gewesen sei, Demokratie z.B. in den Irak einführen  zu wollen. Die Gruppe dieser Kritiker hat m.E. große Schnittmengen mit der Gruppe von Menschen, die einen ideologischen und damit falsch verstandenen "Antiimperialismus" betreiben und im Zuge dessen die Befreiung Palästinas von israelischer Besatzung fordern. Der Verdacht kommt auf, dass ihre Forderung nach solch verstandener "Befreiung" noch unintelligenter ist, als wie sie es gerne den USA unterstellen.

7.11.06 17:16


7.11.06 10:18


Immer wieder: Robustes Mandat

  1. ULRICH W. SAHM - Birgit Homburger neues Mandat für Marineeinsatz
    Jerusalem, 2. November 2006 - "Wir wollen als FDP Fraktion wissen, ob die Bundesregierung bereit ist, sich dafür einzusetzen, dass bei der UN das Protokoll für den Einsatz der deutschen Marine vor der Küste des Libanon noch einmal nachgearbeitet wird, das zwischen der UN und Libanon geschlossen wurde." Das forderte in Jerusalem Birgit Homburger, sicherheitspolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion.
    Wenn das nicht der Fall sei, so Homburger, dann fordere die FDP das Einbringen eines neuen Antrags im deutschen Bundestag. "Wir wissen seit einiger Zeit, dass eben entgegen dem, was die Bundesregierung uns vor der Mandatserteilung klar versprochen hat, eine voll sichergestellte Aktionsfähigkeit der deutschen Marine in der 0 bis 50 Meilenzone ohne Einschränkungen nicht gilt."
    Es gebe Restriktionen. Die deutsche Marine könne nur auf Anforderung der libanesischen Regierung oder mit Zustimmung der libanesischen Regierung operieren. "Das ist ein Wortbruch gegenüber dem deutschen Bundestag." Die Fürsorgepflicht für die deutschen Soldaten im Einsatz erfordere, dass diese Rechtssicherheit bekommen. "Diese Rechtssicherheit fordert die FDP ein."
    Homburger flog am Donnerstag von Israel über Amman nach Beirut weiter, um dort Bundesverteidigungsminister Jung zu treffen. Am Wochenende will sie dann mit anderen Abgeordneten auch deutsche Marinesoldaten auf Zypern besuchen.
    "Die Bundesregierung betreibt eine Vernebelungstaktik", sagte Homburger weiter im Gespräch in Jerusalem.  "Wir haben im deutschen Bundestag nicht einen Beschluss gefasst für eine politische Schönwetterphase, in der es mit der libanesischen Regierung eine hervorragende Zusammenarbeit gibt. Sondern wir haben einen Beschluss gefasst, der dafür Sorge tragen soll, dass die Aufgabe der deutschen Marine, nämlich Waffenschmuggel vor der libanesischen Küste zu verhindern, auch in schwierigeren Situationen erfüllt werden kann."
    Im Augenblick sei eine solche "schwierigere Situation noch nicht eingetreten, Gott sei dank", meinte sie. "Aber wir erwarten von der Bundesregierung, dass eben vorher eine Klärung stattfindet."
    Entweder müsse das Mandat angepasst werde, oder aber das Protokoll zwischen der UN und dem Libanon müsse ein volles und eigenständiges Operieren der deutschen Marine auch in der Sechs-Meilen-Zone sicherstellen.

(Quelle: www. honestly-concerned.de)

3.11.06 13:02


1.11.06 12:16


1.11.06 12:14





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